Journaling – wie Schreiben im Alltag helfen kann

*Enthält Werbung. Mittlerweile hört und sieht man es immer häufiger: Journaling. Der englische Begriff trifft es dabei gefühlt irgendwie treffender als das deutsche Wort „Tagebuch“ – denn es geht nicht unbedingt darum, detailliert aufzuschreiben was man den ganzen Tag gemacht hat. Vielmehr geht es darum, den Tag zu reflektieren, vielleicht ein bestimmtes Gefühl auf Papier zu bringen, sich damit selbst etwas Luft zu schaffen und die Chance zu geben, Abstand zu nehmen und die Perspektive zu verändern

Journaling @sheloveating

Warum Journaling?

Journaling kann vieles sein – ein Tool für persönliche Weiterentwicklung, ein Kanal um Gefühle loszuwerden und/oder sich deren bewusst zu werden, ein Beobachten eigener Verhaltensmuster oder auch ein Mittel den eigenen Fokus zu verändern und Ziele zu erreichen. Generell gesagt kann Journaling mehr Achtsamkeit und Ruhe in den Alltag bringen.

Wer mir schon länger auf Instagram folgt der weiß, für wie wichtig ich eine positive Einstellung halte. Dazu gibt es ein ganz tolles Zitat:

„Life is an echo. What you send out, comes back. What you sow, you reap. What you give, you get. What you see in others, exists in you. Remember, life is an echo. It always gets back to you. So give goodness.“

Unbekannt

Dieses Zitat trifft es ziemlich gut, denn negatives Denken zieht negative Situationen geradezu an. Ich glaube, das hat jeder schon einmal erlebt. Bist du schon mal mit schlechter Laune aufgestanden und irgendwie ist den ganzen Tag alles schiefgelaufen? Wer grundsätzlich negativ denkt, der wird in allem etwas Schlechtes finden – genau umgekehrt gilt das Gleiche für positives Denken.

SoulZen Journaling

Natürlich sind schlechte Tage normal und einfach Teil vom Leben. Es macht aber einen Unterschied, wie häufig diese Vorkommen und wie wir mit ihnen umgehen. Journaling kann dabei helfen.

Durch das ständige Dokumentieren des Gemütszustands, möglicher Probleme und erreichter Ziele ist es einfacher, (Verhaltens-)Muster zu erkennen. Du wirst dir deiner täglichen Entscheidungen bewusst und hast so die Chance, sie zu ändern.

Wann, wie, wo?

Ich würde in jedem Fall empfehlen, ein Journal handschriftlich auf Papier zu führen – es macht einfach einen Unterschied ob man mit der Hand schreibt oder auf einer Tastatur. Falls das nicht möglich sein sollte, geht natürlich auch ein Word-Dokument. Finde für dich selbst das richtige Medium, um dein Journal zu führen.

Bevorzugt solltest du dir dafür etwas Zeit und Ruhe nehmen, sodass du deinen Gedanken ungestört freien Lauf lassen kannst. Ideal ist beispielsweise die Zeit abends vor dem Schlafen oder auch morgens direkt nach dem Aufwachen. Mach etwas Schönes daraus, etwas, worauf du dich freust. Zünde dir zum Beispiel eine Kerze an oder spiel dir deine Lieblingsmusik dazu ab.

Eine Routine entwickeln

Um das volle Potential des Journaling auszuschöpfen, solltest du es regelmäßig machen. Ideal wäre täglich aber generell gilt: je öfter desto besser. Setze dir eine feste Tageszeit und teste, was für dich persönlich am besten funktioniert. Vielleicht hilft dir ja ein täglicher Wecker als Erinnerung. Es gibt hier kein richtig oder falsch. Denke daran: Journaling soll in keinem Fall zur Pflicht werden, sondern etwas sein, das dir hilft. Falls du also das Gefühl hast, dass es mehr Druck verursacht als dass es dir etwas bringt, dann nehme dir bewusst eine Auszeit. 

Tipps für Journaling

Dem ein oder anderen mag es eventuell etwas schwerfallen, einfach so drauf los zu schreiben. „Was soll ich denn überhaupt schreiben?“ fragst du dich vielleicht. Das kenne ich selbst sehr gut und kann es deshalb nachvollziehen. Sehr hilfreich für dieses Problem sind sogenannte Impulsfragen. Das können beispielsweise folgende sein:

  • Wo stehe ich gerade?
  • Was beschäftigt mich?
  • Wofür bin ich heute dankbar? 
  • Was würde ich gerne verändern?  Was tut mir nicht gut?
  • Wie ist meine Stimmung gerade? Gibt es einen Grund dafür und wenn ja, welcher?
  • Was macht mich glücklich? Was zieht mich runter?

Geführtes Journaling

Was helfen kann effektiv und regelmäßig Journaling zu betreiben, kann ein vorgefertigtes Journal wie das Glücks-Journal’ von SoulZen sein.

Es handelt sich hierbei um ein 108 Tage Journal, das jede Menge Impulse zur Reflexion beinhaltet. Während der 108 Tage soll es dir mit passenden Fragen, wöchentlichen Zielen, Rückblicken und wertvollen Impulsen dann dabei helfen, deinen Fokus mehr auf das Positive zu richten. 

Journaling im Alltag

Das Glücks-Journal ist toll aufgebaut. Zunächst wird eine Ist-Analyse durchgeführt – das heißt du stellst erst einmal fest, wo du im Moment stehst. Dann legst du mit Hilfe der richtigen Fragen deine Ziele fest. Jeder Tag bietet Impulse zum Reflektieren, dazu setzt du dir für jede Woche Ziele und reflektierst diese anschließend. 

Ich führe selbst momentan das Glücks-Journal und bin total begeistert. Gerade wenn es manchmal schwerfällt, die Gedanken zu sortieren, ist ein vorgefertigtes Template super praktisch. Außerdem motiviert mich der wöchentliche Rückblick, den ich zwar selbst auch immer machen will, wenn ich frei in mein Journal schreibe. Im Endeffekt kommt es dann aber selten dazu. Die Tatsache, dass es dafür eine Extra-Seite gibt hilft mir, den Rückblick auch wirklich zu machen. 

Falls du Interesse daran hast oder es vielleicht verschenken möchtest – mit dem Code ‚sheloves15’ könnt ihr 15% Rabatt auf die Produkte von SoulZen bekommen, unter anderem auch auf das Glücks-Journal.

Journaling SoulZen

Arten von Journaling

Natürlich kann man auch einfach ein normales Notizbuch für das Journaling verwenden. Da gibt es übrigens auch ganz tolle bei SoulZen – guckt doch mal hier.

Die oben genannten Fragen können helfen, einen Anfang zu finden. Tipp: versuche nicht, alles perfekt zu strukturieren und zu ordnen und lasse deine Gedanken einfach auf Papier fließen, egal wie wirr das erscheinen mag. Du kannst dich auch mal an einer besonderen Art des Journaling versuchen. Hier ein paar Beispiele, was möglich ist:

  • Brief: schreibe in deinem Journal einen Brief an dich selbst oder einen Menschen, dem du gerne etwas sagen würdest. Eine andere Möglichkeit ist einen Brief an eine Sache zu richten, um alte Glaubenssätze aufzulösen. Angenommen, fest in dir ist ein negativer Glaubenssatz über Geld verankert. Dann kannst du deinen Brief zum Beispiel so beginnen: „Liebes Geld, …“.
  • Blick in die Zukunft: schreibe in Gegenwart wie deine Zukunft aussieht. Was wünschst du dir? Wovon möchtest du mehr in deinem Leben, wovon weniger? Das könnte zum Beispiel so aussehen: „Ich lebe in einem wunderschönen, großen Haus und bin dankbar, hier wohnen zu dürfen.“
  • Bullet Journal: eine ganz andere Art von Journal, bei der es eher darum geht einen Überblick über Aufgaben und To-Do’s zu bekommen. Dazu habe ich letztes Jahr bereits einen Beitrag verfasst.
Routine Journaling

Egal welche Art von du Journaling machen möchtest – ausprobieren solltest du es auf jeden Fall. Hab Spaß daran und denk nicht zu viel darüber nach was du schreiben sollst oder wie es aussieht. Tob dich einfach aus, lass deinen Gedanken freien Lauf und du wirst früher oder später die positiven Effekte spüren.

Zuletzt eine Frage an dich: hast du schon Erfahrungen mit Journaling gemacht? Wenn ja, welche? Und wenn nein, was hat dich bisher abgehalten, damit anzufangen? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen!

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Lieben Dank für die Tipps und diesen tollen Beitrag!!🥰 Seit ca. Einem Monat habe ich nun mit den Journaling angefangen und ich muss sagen, es hilft mir in so vielen Situationen des Alltages. Ich kann abschalten und meinen Gedanken freien Lauf lassen. Was mir noch etwas schwer fällt ist die Regelmäßigkeit.. manchmal verliere ich mich im Alltag und vergesse es total.. hast du da einen Tipp?
Ganz liebe Grüße💚

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