Mohnkuchen | Saftig & Vegan

Mohn – in Deutschland leider viel zu selten vertreten. Früher habe ich Mohnschnecken geliebt und es gab beinahe jeden Tag eine (vielleicht etwas zuviel des Guten). Mittlerweile backe ich häufiger mit Mohn, meistens Mohn-Streuselkuchen. Allerdings dachte ich mir, ich probiere mal eine andere Art Mohnkuchen aus – und das Experiment war erfolgreich!

Veganer Mohnkuchen

Warenkunde Mohn

Mohn ist wohl einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt.  Angebaut wird er heutzutage hauptsächlich in Asien. Hier findet man ihn in Reformhäusern, Bioläden oder auch im Supermarkt in ganzer oder gemahlener Form (häufig blauer Mohn). Der Mythos der berauschenden Wirkung trifft hier nicht zu – der in Deutschland erhältliche Mohn ist völlig harmlos.

Gemahlene Mohnsamen sollten immer recht zeitnah aufgebraucht werden, da die Samen durch das enthaltene Öl recht schnell ranzig werden. Ganzer Mohn lässt sich bedenkenlos länger aufbewahren.

Es gibt außerdem verschiedene Mohnsorten: weißen, grauen und blauen Mohn. In Österreich wird häufig der graue Mohn eingesetzt, nicht nur in süßen sondern auch in deftigen Speisen. In roher Form sollte man allerdings Mohn meiden oder ihn nur in kleinen Mengen konsumieren, da Mohn von Natur aus Morphin enthält. Dieses kann in großen Mengen gesundheitsschädlich sein – durch Kochen oder Backen verringert sich der Morphingehalt aber deutlich. Es besteht also kein Anlass zur Sorge!

Veganer Mohnkuchen

So schmeckt Mohnkuchen am besten

Das Gute an dem Kuchen ist, dass er nicht zu süß ist. Man kann ihn also mit einer Tasse Tee oder Kaffee genießen oder sich ein Stück zum Frühstück genehmigen – etwas Marmelade drauf und fertig ist die Köstlichkeit.

Aufbewahren lässt sich der Kuchen einfach mit etwas (wiederverwendbarer) Frischhaltefolie für ein paar Tage. Natürlich kann man ihn auch in den Kühlschrank stellen, das ist aber nicht unbedingt nötig.

Mohnkuchen vegan

Dieser Kuchen ist…

  • vegan
  • saftig und fluffig
  • perfekt für Mohnliebhaber
  • Ideal für ein Frühstücksbuffet oder Brunch
  • nussfrei
  • gesüßt mit Agavendicksaft

PS: wenn es vielleicht doch ein anderer Kuchen sein soll, dann guck doch mal in der ‚Gebackenes‘ Kategorie im Rezepte Index nach!

Saftiger Mohnkuchen

5 von 3 Bewertungen
Saftiger Mohnkuchen
Keyword: Kuchen, Mohn
Autor: sheloveseating
Zutaten
  • 300 g gemahlener Mohn
  • 150 g Mandelmehl
  • 100 g Dinkelmehl 830*
  • 2 EL Stärke
  • 175 ml Agavendicksaft**
  • 400 ml Hafermilch
  • 50 g Kokosöl
  • 1 Pck. Backpulver
Anleitungen
  1. Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Eine Kastenform (20cm) etwas mit Kokosöl einfetten.

  2. In einer Schüssel alle trockenen Zutaten vermischen. Anschließend Kokosöl, Agavendicksaft und Hafermilch zugeben und gut verrühren. Sollte der Teig zu trocken sein eventuell noch etwas Hafermilch nachgießen.

  3. Den Teig in die Kastenform geben und eine kleinen Schnitt in die Mitte des Teiges über die Länge der Form ziehen. 

  4. Den Kuchen im Ofen für ca. 50 Minuten backen. Dabei aufpassen, dass die Oberseite nicht anbrennt. Ggf. eine Stäbchenprobe durchführen, um zu testen, ob der Kuchen fertig ist.

Rezept-Anmerkungen

*Anstatt Dinkelmehl kann man natürlich auch Weizenmehl oder aber auch mehr Mandelmehl einsetzen.

**Agavendicksaft kann problemlos durch ein anderes, flüssiges Süßungsmittel nach Wahl ersetzt werden.

Tipp: eine Glasur aus weißer Schokolade schmeckt hierzu vorzüglich!

Folge:

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Pepekee

hatte kein Mandelmehl und habe es gegen Kokosmehl ausgetauscht….war super lecker! tolles rezept!

Amy Kühne

Wie versprochen, schreibe ich auch hier noch mal eine kleine Bewertung zu dem Kuchen. Der Mohnkuchen ist wirklich genial. Saftig, ohne industriellen Zucker und super schnell gebacken. Mohnliebhaber werden ihn lieben. Und vor allem schmeckt er auch Nicht-Veganern extrem gut, was
auch noch einmal ein großer Pluspunkt ist, wenn man die Einzige in der Familie ist, die sich vegan ernährt. Bei dem Kuchen werden alle Vorurteile über den Haufen geworfen. 😉

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