Vegane Zimtschnecken

Ich kann mich noch erinnern, wie es früher war. Ich hatte eine Phase, in der ich jeden Morgen vor der Schule zum Bäcker gegangen bin und mir Folgendes gekauft habe: eine Laugenstange und eine Mohn-/Nuss-/ oder Zimtschnecke. Bis heute bin ich meine Liebe für diese Leckereien, besonders Zimtschnecken nicht losgeworden. Im Allgemeinen hat Hefegebäck es mir angetan und eigentlich mache ich es viel zu selten.

Zimtschnecken

Wenn ich heute aber backe versuche ich, möglichst gesund zu backen. Manche werden jetzt sagen: warum denn gesund, wenn man schon etwas Süßes isst, kann es auch gleich richtig ungesund sein. Allerdings sehe ich das aus zwei Gründen anders:

  1. Ich bin ein Vielfraß. Das bedeutet, dass ich alles, was ich koche und backe regelrecht inhaliere. Ein oder zwei Kuchenstücke haben sicher noch keinem geschadet, bei mir können das aber auch leicht mal 5-6 Stücke werden 😀
  2. Warum denn eigentlich nicht? Solange es genauso gut schmeckt wie in der „ungesünderen“ Variante, ist es meiner Meinung nach immer einen Versuch wert und das herumexperimentieren macht einfach Spaß.

Richtig gesund ist dieses Rezept aber natürlich trotzdem nicht. Ich habe noch eine Rezeptvariante an der dann wirklich nichts auszusetzen ist, das Rezept war auch auf meinem alten Blog und eines meiner beliebtesten Rezepte überhaupt. Wenn ihr Lust habt, kann ich das vielleicht auch hier nochmal hochladen?!

Zimtschnecken

Zimtschnecken

Ich habe dieses Rezept jetzt schon öfter gemacht und es kam auch bei meiner Familie immer super an – es gibt also bereits positive Referenzen! Besonders zu Buffets oder Geburtstagen bringe ich sie immer gerne mit. Hier gilt aber: je frischer, desto besser.

Diese Zimtschnecken sind…

  • super fluffig und weich
  • süß aber nicht zu süß
  • leicht zu Nussschnecken abwandelbar
  • aus recht einfachen Zutaten gemacht

Zimtschnecken

Als Zimt-Fan kann es für mich gar nicht genug Zimt geben. Wer das weniger mag, kann das Rezept auch zu Nussschnecken umfunktionieren, ich werde einige Notizen dazu machen.

Wenn ihr eher auf Schokolade steht, dann kann ich euch nur meine Süßkartoffelbrownies ans Herz legen, die sind auch ganz ohne Zucker 🙂 Denkt außerdem bitte daran, den Hashtag #cookwithtanith zu verwenden, wenn ihr eines meiner Rezepte nachmacht und ein Bild postet – ich freue mich immer wahnsinnig über Feedback, Bilder, etc. und würde das ungerne verpassen!

Zimtschnecken
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Zimtschnecken

Portionen 16 Schnecken
Autor Tanith Schmelzeisen

Zutaten

Für den Hefeteig

  • 500 g Dinkelmehl (630)
  • 100 g Roh-Rohrzucker*
  • 280 ml Hafermilch oder eine andere Pflanzenmilch
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 Prise Salz
  • 60 ml Kokosöl

Für die Füllung:**

  • 40 g Kokosblütenzucker
  • 2 TL Zimt

Optional: Zuckerguss

  • 100 g Puderzucker
  • 1 EL Zitronensaft

Anleitungen

  • Die Hafermilch zunächst erwärmen. Dabei darauf achten, dass sie nur lauwarm und NICHT heiß wird. Hefe, Zucker und die Milch verrühren und kurz 15 Minuten gehen lassen.
  • Nun Mehl, Salz und Öl hinzufügen, gut verkneten und ca. eine Stunde abgedeckt gehen lassen. Vorzugsweise an einem warmen Ort. 
  • Den Ofen auf 190°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  • Kokosblütenzucker und Zimt vermischen. Den Hefeteig nach der Gehzeit zu einem großen Rechteck ausrollen und die Zucker-Zimt-Mischung darauf verteilen.
  • Den Teig von der langen Kante aus zu einer Wurst rollen und Scheiben abschneiden.
  • Die Scheiben aneinander auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auslegen. Für ca. 20-25 Minuten backen, anschließend abkühlen lassen und wer mag kann das Ganze noch mit Zuckerguss verzieren.

Notizen

* Roh-Rohrzucker lässt sich auch durch Kokosblütenzucker ersetzen, allerdings wird der Teig dann dunkler (mittel-dunkelbraun).
 
 
**Bei der Füllung kann man sehr kreativ werden. Beispielsweise kann man gemahlene Haselnüsse oder Apfelstückchen hinzufügen oder einen Teil des Zuckers mit Dattelpaste ersetzen.
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Ina
2 Jahre zuvor

Super leckeres Rezept! Nicht zu süß, und somit perfekt für mich:)

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