Pro-Beauty, Pro-Vegan, Pro-was?

[Enthält Werbung] Was bedeutet für dich ein positiver Lebensstil? Welche Rolle spielt Ernährung für dich in diesem Zusammenhang? Glaubst du an den Satz „Schönheit kommt von innen“? Wofür bist du so richtig „pro“? Das sind viele Fragen auf einmal und doch haben sie irgendwie miteinander zu tun. In diesem Beitrag möchte ich mich mit diesen Fragen auseinandersetzen und ein paar Gedanken mit euch teilen, auch in Bezug auf das „Vegan“ sein. Dieser Beitrag soll dabei aber in keinem Fall bekehrend sein oder in irgendeiner Art missionieren – die, die mich kennen wissen, dass das nicht meine Art ist. Aber vielleicht gibt es dem ein oder anderen nochmal einen kleinen Einblick, einen Denkanstoß oder sogar einen Tipp, der ganz gut zu gebrauchen ist.

Eine Sache vorweg: dieser Beitrag findet in Zusammenarbeit mit Provamel statt, an deren Messestand auf der GLOW ich am Samstag, den 4.11. ab 14 Uhr in Berlin sein werde. Natürlich werde ich euch dort auch in meiner Story in Instagram mitnehmen und auch anschließend nochmal über die Messe berichten. Ihr werdet also nichts verpassen! Da ich mich seit bald vier Jahren vegan ernähre passt Provamel nicht nur gut in diesen Beitrag, weil ihre Produkte mich in den letztes Jahren stets begleitet haben und weiterhin begleiten werden. Provamel steht für genau die Werte, die auch ich vermitteln möchte. Pro-Wohlfühlen, Pro-Pflanzlich, Pro-Tierliebe und Pro-Umwelt. 

Ein positiver Lebensstil

Nun aber zurück zu den Fragen, die ich am Anfang aufgeworfen habe. Was genau bedeutet positiver Lebensstil? Ein positiver Lebensstil ist zunächst ein sehr weiter Begriff, der für mich unglaublich viel beinhaltet und den wohl jeder anders definieren würde. Für mich fängt er bei einer gesunden Portion Selbstachtung an, geht über Bewegung und Sport, zu einer positiven Kommunikation mit anderen Menschen bis hin zu einem nachhaltigen Umgang mit der Umwelt. Natürlich gehört eine gesunde und bewusste Ernährung zwangsläufig auch dazu.

Denn so abgedroschen sich das mittlerweile auch anhören mag, es fängt vieles bei der Ernährung an. Wenn man darüber nachdenkt eigentlich ganz logisch. Wie könnte das, was wir jeden Tag unserem Körper zuführen, uns nicht nachhaltig beeinflussen? Wenn wir traurig sind, muss Schokolade her. Wenn wir unglücklich sind, essen wir noch eine extra Portion Kuchen. Das sind wohl die einfachsten Beispiele, dass wir unser Gefühl, zumindest kurzzeitig, mit Essen beeinflussen können. Langfristig sollte das natürlich anders aussehen aber es zeigt einfach, dass auch unsere Stimmung durch Essen geändert werden kann – warum also sollte die Ernährung nicht auch größere Auswirkungen haben?

Rein pflanzlich?

Seit bald vier Jahren ernähre ich mich nun rein pflanzlich, vegan wie man so schön sagen würde. Welchen Zusammenhang hat das mit einem positiven Lebensstil? Ganz einfache Antwort: für mich hat mein „positiverer“ Lebensstil mit der (veganen) Ernährung angefangen. Es hat einfach vieles für mich verändert und mir ein Stück weit die Augen geöffnet. Durch diese Umstellung habe ich angefangen, mich mit Dingen zu beschäftigen, an die ich davor nicht einen einzigen Gedanken verschwendet habe. Ich habe auf einmal darüber nachgedacht, was ich da jeden Tag überhaupt in mich Hineinstopfe. Außerdem haben Themen wie Umweltschutz, Achtsamkeit, Meditation, selbstbestimmtes Leben, Glück, Fairtrade… (ich könnte diese Liste ewig weiterführen) mein Interesse erregt und ich habe angefangen zu recherchieren.

Selbstverständlich kann und muss man auch gar nicht direkt alles verändern, bei diesem Versuch würde man wohl auch kläglich scheitern. Ein positiver Lebensstil fängt zuerst einmal von innen heraus an. Niemand kann dir aufzwingen, positiv zu denken und positiv zu handeln. Das musst du schon selbst wollen. Ein Anfang kann aber die Ernährung sein. Es gibt viele Gründe dafür, sich pflanzlich zu ernähren. Ob für die Gesundheit, die Umwelt, die Tiere, die Menschen – such dir was aus.

Was genau an einer pflanzenbasierten Ernährung ist denn nun so positiv? Ich könnte hier Fakten aufzählen, wie viele Tiere dadurch weniger sterben müssen, wie viel Wasser man sparen und wie viel mehr Essen es für alle geben würde, wenn sich mehr Menschen vegan ernähren würden. Aber ich möchte lieber meine eigenen Erfahrungen hier teilen und euch noch einige Doku-Empfehlungen geben, bei denen ihr dann all die Zahlen serviert bekommt.  Eine pflanzliche Ernährung hat mich nämlich nicht nur „bewusster“ gemacht. Ich fühle mich besser. Ich habe viel Energie, brauche weniger Schlaf und fühle mich einfach „leichter“ als davor. Ich esse viel mehr als früher, was manche vielleicht als keinen Vorteil sehen würden aber ich liebe es zu essen. Jegliches schlechte Gewissen ist weg, ich genieße mein Essen voll und ganz. Ich finde, jeder sollte das zumindest mal ausprobiert haben.

„Das könnte ich nie.“

Wenn du dich (noch) nicht vegan ernährst wirst du jetzt vermutlich denken: ich könnte das nie. Hätte man mich vor fünf Jahren gefragt hätte ich das gleiche geantwortet. Aber es geht hier nicht um schwarz oder weiß – ich glaube fest, dass schon kleine Veränderungen einen Unterschied machen können. Vielleicht baust du einfach eine vegane Mahlzeit pro Woche ein. Vielleicht schaffst du sogar einen ganzen Tag. Oder vielleicht suchst du dir einfach ein paar pflanzliche Alternativen, die es für dich leichter machen. Ich finde vor allem am Anfang kann das wirklich helfen. Das müssen auch nicht gleich Fleischersatzprodukte (die mittlerweile tatsächlich teilweise sehr überzeugend sind) sein – wie wäre es denn mit einer der vielen Sojajoghurtalternativen? Oder eine der vielen Milchalternativen?

Vielleicht hast du schon öfter das Vorurteil gehört „Vegan schmeckt nicht“ oder „Sojajoghurt schmeckt nach Pappe“. Wenn du das denkst, dann kann ich dir die Produkte von Provamel nur wärmstens empfehlen. Schon seit ich mich vegan ernähre greife ich immer wieder auf die Produkte zurück, vor allem die Sojajoghurtalternative, der Haselnuss-Drink und der Reis-Kokos-Drink haben es mir angetan. Außerdem finde ich finde es wichtig, Firmen zu unterstützen die mit ihren Werten das vermitteln, was auch ich vermitteln möchte. Provamel gibt es vor allem im Bioladen, bei Alnatura und auch denns aber mittlerweile sogar bei dm und bietet eine große Vielfalt an pflanzlichen Produkten wie Joghurt-, Quark- und Milchalternativen an. Dabei geht es von Soja- über Reis- und Getreidedrinks bis hin zu Nussdrinks wie z.B. Mandel oder Haselnuss. Alle Zutaten sind dabei übrigens 100% aus europäischen Anbau, es werden keine gentechnisch veränderten Sojabohnen verarbeitet und alles ist Bio.

Vegan Schoko Smoothie

Für mich hat vor allem die Joghurt-Alternative und die verschiedenen Drinks einen riesen Unterschied gemacht. Das Tolle an der pflanzlichen Ernährung ist: es gibt eine riesen Vielfalt. Oft herrscht das Vorurteil, dass man nichts mehr essen kann, wenn man sich vegan ernährt. Das ist einfach nur falsch. Im Gegenteil esse ich jetzt wohl vielfältiger als jemals zu vor. Eine pflanzliche Ernährung oder zumindest eine Ernährung, die mehr pflanzliche Lebensmittel beinhaltet ist nicht nur gesünder sondern auch ein großer Schritt in Richtung positiver Lebensstil. Denn egal wie klein dein Beitrag auch sein mag – wenn viele Menschen etwas beitragen, dann können die Auswirkungen bedeutend sein.

Schönheit kommt von innen!

Um nun noch einmal das Thema von oben aufzugreifen: ein positiver Lebensstil heißt nicht nur, sich gut zu ernähren. Es heißt auch sich erst einmal selbst so zu akzeptieren wie man ist. Denn Schönheit kommt letztendlich von innen und das ist nicht nur einfach ein Spruch. Es kommt nicht darauf an wie du aussiehst oder was für Kleidung du trägst. Wenn du glücklich bist, dich wohl fühlst, wenn du gesund bist, wenn du bereit bist, zu geben – dann strahlst du das auch aus.

Das war jetzt ein super langer Text und um das ganze ein bisschen übersichtlicher zu gestalten, werde hier ein paar Tipps aufschreiben, wie du vielleicht die ein oder andere Modifikation in deinen Leben vornehmen kannst – vielleicht ist ja etwas für dich dabei.

  • Probier’s mal vegan: Du musst nicht gleich zu den Veganern konvertieren. Aber was kann es schaden, ein bisschen was zu probieren? Versuche dich doch einfach mal an einer pflanzlichen Milchalternative anstatt Kuhmilch im Müsli oder ersetze deinen Joghurt mit einer Sojajoghurtalternative (aber Achtung, am besten wirklich Provamel, da einige aus dem regulären Supermarkt wirklich nicht lecker schmecken). Natürlich schmeckt man pur einen Unterschied, aber verarbeitet merkt man ihn beinahe nicht mehr und lecker ist es noch dazu! Inzwischen gibt es dort auch große Auswahl: Soja-Kokos, Soja-Hafer oder auch Soja-Mandel kann man als Joghurtalternative kaufen.
  • Werde kreativ: ich glaube durch Instagram, Pinterest oder auch ein Kochbuch kann man heutzutage unheimlich viel Inspiration sammeln und vielleicht auch mal Hirse, Qunioa und Buchweizen eine Chance geben.
  • Bewege deinen Körper. Ständig nur herumzusitzen tut weder deinem Körper noch der Psyche gut. Egal ob du einfach nur spazieren gehst, ein Workout zuhause oder im Fitnessstudio absolvierst oder für eine Runde Yoga auf deine Matte hüpfst – du wirst merken, dass du einfach zufriedener bist.
  • Lächle mehr. Das schüttet erstes Endorphine aus und Du fühlst dich automatisch besser, außerdem wirst du überrascht sein wie viele Menschen Zurücklächeln.
  • Lebe bewusster. In dem üblichen Alltagstrott kann es schnell passieren, dass nur noch in Routine gehandelt wird, der übliche Ablauf, die gleichen Denkmuster. Versuche deshalb immer Dinge zu hinterfragen, neugierig zu sein, die bewusst zu machen, was wirklich wichtig ist und den Moment zu genießen.

Vegan Schoko Smoothie

Ich hoffe du konntest etwas aus diesem Beitrag mitnehmen. Leider ist es sehr schwierig, so viel Inhalt in einen kurzen Text zu packen, kommentiere also gerne wenn dir dazu noch mehr einfällt oder dich ein Thema besonders interessiert 🙂

Als Letztes noch eine Sache: falls du in Berlin wohnst und zufällig am Samstag Zeit hast bzw. sowieso auf die GLOW wolltest, würde ich mich freuen, wenn du es mich wissen lassen würdest und wir uns sehen können! Schick mir einfach eine Nachricht auf Instagram, eine E-Mail oder kommentiere unter diesem Beitrag. Ich freue mich auf dich!

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[…] ihr vielleicht in meinem letzten Blog Post gelesen habt, war ich letztes Wochenende auf der GLOW in Berlin. Ich muss sagen, diese ganze […]

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